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Einladung zur Autorenlesung |
Arno Stocker:
„Der Klavierflüsterer“ :
Die wahre Geschichte eines unwahrscheinlichen Lebens
Kailash 2010, ca. 320 Seiten, € 17,99 , ISBN 978-3-424-63027-5
Dienstag, den 09.11.2010, 11.30-13.00 Uhr, Aula,
für sozialpädagogische Klassen
Eintritt: 1,- €
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Frisch von der Frankfurter Buchmesse stellt Arno Stocker sein Buch und damit sein Leben vor. Motto:
„ Lebe Deinen Traum, auch, wenn Du schwere Hindernisse überwinden musst!
Laß`Dich nicht behindern !
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Wie mich Caruso auf die Beine stellte
Die berührende Erfolgsgeschichte eines Mannes, der aus eigener Kraft und mithilfe von Musik seine Behinderung überwand und zu einem der renommiertesten Klavier-restauratoren wurde – von ihm selbst erzählt. „Ich wollte singen wie Caruso und spielen wie Horowitz.“ Für ein Kind, das als Spastiker in den 50er Jahren auf die Welt kommt, ein ziemlich aussichtsloser Wunsch.Arno Stockers Beine, Hände und Zunge sind gelähmt, er ist fast blind.
In „Der Klavierflüsterer“ erzählt Arno Stocker von den Höhen und Tiefen seines außergewöhnlichen Lebens: Wie ihm sein Großvater die Liebe zur Musik beibringt und er mit Hilfe einer Caruso-Schallplatte seine Sprachblockade überwindet. Wie er als sechsjähriger Maria Callas kennen lernt und zehn Jahre und einige Briefe später von ihr in New York Gesangsunterricht erhält. Darüber, was es bedeutet, als Behinderter eine Lehre als Klavierbauer anzustreben und in Amerika mit 300 Dollar in der Tasche zu überleben. Über die Kraft der Liebe, wie sie zerstören und wie sie einen auch wieder aufrichten kann.Arno Stockers Lebensweg ist gezeichnet durch Momente des Scheiterns und Hochgefühle der Anerkennung, wenn er beispielsweise für Pianisten wie Horowitz den Flügel stimmen darf.Wegen seiner Leidenschaft für die alten Instrumente gerät er in Schwierigkeiten mit dem Gesetz, den Frauen und seiner Familie. Nicht selten am Ende seiner Kräfte, doch stets mit einer Vision vor Augen schafft er es immer wieder von neuem, seinem Schicksal die Stirn zu bieten.
Seine Lebenserinnerungen sind ein ergreifendes Zeugnis eines enormen Lebenswillens und der Notwendigkeit, über sich selbst hinauszuwachsen.
Arno Stocker, seit seiner Geburt 1956 spastisch behindert, ist ein international renommierter Klavierstimmer, -restaurator und -designer. Er ging bei namhaften Klavierbauern in die Lehre und besuchte auf Einladung von Maria Callas die Juilliard School of Music in New York. Für Pianisten wie Vladimir Horowitz oder Paul Badura-Skoda stimmte er den Flügel und arbeitete in den USA für Steinway.
Heute ist er als Berater und Klavierstimmer für die Enrico Caruso Agentur tätig, die von seiner Frau Karin 2005 gegründet wurde, und lebt in Bernau am Chiemsee. 2007 wurde die CD „Farinetti meets Caruso“ veröffentlicht, auf der (Dank der digitalen Neubearbeitung historischer Tondokumente des Sängers) erstmals ein wirklich „authentischer Caruso“ zu hören ist. 2009 sorgte Arno Stocker in der Musikwelt für Aufsehen, als er seinen ersten selbst gebauten Flügel vorstellte. Das Besondere an diesem aus wertvollen Hölzern hergestellten und mit vielen Intarsien verzierten Unikat namens „Maria“ ist seine Konzeption, seine Klangfarbe, die der Stimme der Callas nachempfunden ist, und dass es ein selbstspielendes Klavier ist. 2009 zeigte das Bayerische Fernsehen in seiner Doku-Reihe „Lebenslinien“ ein Porträt Arno Stockers mit dem Titel „Der Klavierflüsterer“.
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Wichtig : Bitte melden Sie die interessierten Klassen in der Bibliothek an und geben Sie das Eintrittsgeld vor den Ferien gesammelt ab. Klären Sie bitte auch die Unterrichtsbefreiung mit der Schulleitung und den betroffenen Kollegen ab. |
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Hinweis: Wenn Sie und Ihre Klasse an der Lesung teilnehmen möchten, wäre es vielleicht hilfreich, im Vorfeld über Themen wie Spastik, Enrico Caruso, Maria Callas und Vladimir Horowitz zumindest ansatzweise zu sprechen.
Diese Kooperationsveranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung
der Buchhandlung Kreutzmann

Interviewleitfaden für Autorenveranstaltungen
Stand: 14.09.2010
Arno Stocker: Der Klavierflüsterer " Die wahre Geschichte eines unwahrscheinlichen Lebens "
Kailash 2010, ISBN | 978-3-424-63027-5 |
Kindheit – Spastik
- Sie sind als Spastiker auf die Welt gekommen. Was ist das für eine Erkrankung?
- Welche Behandlungsmethoden gab es in den 50er / 60er Jahren?
- Nicht artikulieren können, fast blind, von Ihren Bewegungsmöglichkeiten ganz abzusehen – Sie haben ein Leben als Krüppel geführt. Das muss Sie zum Außenseiter gemacht haben …
- Wie haben Sie das ausgehalten, wo haben Sie Trost gesucht?
- Sie wurden gehänselt und haben einmal sogar die ganze Nacht im Sandkasten verbracht, eingebuddelt im Sand ... Wie ist denn dazu gekommen?
- Wie gehen Sie heute mit Ihrer Behinderung um?
- Was sollten Ihrer Meinung nach Eltern von behinderten Kindern tun, um ihre Kindern optimal zu unterstützen?
Callas – Caruso – Horowitz
- Enrico Caruso – der wahrscheinlich größte Tenor des letzten Jahrhunderts – spielt eine bedeutende Rolle in Ihrem Leben. Welche?
- Was fasziniert Sie an dieser Stimme?
- Als Kind konnten Sie wegen Ihrer Zungenlähmung nicht normal sprechen. Erst mithilfe von Caruso-Schallplatten haben Sie sich selbst das Sprechen beigebracht. Eine Art „Musiktherapie hausgemacht“, die zu damaligen Zeiten noch nicht erfunden war …
- Wie hat Ihre Umgebung/Familie auf diese Veränderung reagiert? Wurde Ihnen noch „mehr“ zugetraut?
- Ihr Großvater nahm Sie mit nach Hamburg zum Konzert von Maria Callas. Wie haben Sie diesen Abend erlebt?
- Was ist Ihnen von dieser Begegnung in Erinnerung geblieben?
- Sie haben dann der Opern-Diva 10 Jahre lang geschrieben und irgendwann kam die Einladung nach New York …
- Wie hat dieser Aufenthalt in N.Y. City Ihre beruflichen Vorstellungen geprägt?
- Konnten Sie mit Ihrer Behinderung in Deutschland eine Ausbildung zum Klavierbauer beginnen?
- Sie haben mit dem größten Pianisten unserer Zeit Vladimir Horowitz zusammengearbeitet. Was für ein Mensch war Horowitz?
- Als er Sie zu seinem persönlichen Klavierstimmer machen wollte, haben Sie sein Angebot ausgeschlagen. Warum?
Berufliche Erfolge / Misserfolge / Knast
- Sie haben Ihre Leidenschaft, Klaviere zu bauen und zu restaurieren, zum Beruf gemacht, sind jedoch als Geschäftsmann gescheitert. Haben Sie je an sich gezweifelt?
- Versuch und Irrtum. Ihre Suche nach einem selbstbestimmten Leben führte Sie bis nach Amerika. Als Sie nach 5 Jahren nach Deutschland zurückkehren, werden Sie verhaftet. Was war der Grund?
- Sie fingen wieder von neu an. Woher nahmen Sie die Kraft, weiterzumachen?
- Wer oder was ließ Sie immer wieder aufstehen?
- Sie wurden insgesamt zweimal inhaftiert. Inwiefern hat Sie das Gefängnis verändert?
- Wenn Sie heute auf Ihr Leben zurückschauen, was hätten Sie anders gemacht?
Enrico Caruso Grand – Ein Traum geht in Erfüllung
- Sie sind ein Klavierstimmer und Klavierdesigner und haben einen eigenen Flügel gebaut. Wieso nennen Sie das Instrument „Maria“?
- Was ist das besondere an diesem Instrument?
- Sie sagen, dass bereits ausgediente Klaviere, Instrumente, die meist verwaist in den Kellern der Musikhochschulen stehen, Ihre besonderen Lieblinge sind. Warum?
- Haben Klaviere tatsächlich eine Seele?
- Sie haben den Namen Ihrer Frau Karin angenommen. Warum?
- Mit dem Bau des Enrico-Caruso-Flügels ist Ihr Traum in Erfüllung gegangen. Was planen Sie als Nächstes?
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Einladung
zu einer kabarettistischen und abendfüllenden Schulverstaltung |
Am 19. November 2010 um 20.00 Uhr veranstaltet die Bibliothek
im Beruflichen Schulzentrum
in der Aula in Zusammenarbeit
mit dem Verein der Freunde und Förderer der Gewerblichen Schule e. V eine kabarettistische
und abendfüllende Schulveranstaltung.
Das Lehrer-Duo "Die Lehrer" sorgen mit ihrem Programm "Große Pause" für einen unterhaltsamen Unterricht der besonderen Art. "Zwei Kabarettisten der Extraklasse", "ein hinreißender kabarettistischer Abend", "genial dargestellt" „ungebremste Lacher", "skurrile Show", "ein Knaller" - so urteilt die Presse einhellig über
das aktuelle Programm "Große Pause" des Duos "Die Lehrer", Ulrich Munz
und Martin Ruppenthal -
und das zu Recht,
meinen auch die beiden Pädagogen. |
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Denn in Zeiten, in denen alles auf die Lehrer einschlägt, Gehälter gekürzt, Arbeitszeit erhöht und mit eindeutigen Schuldzuweisungen anlässlich der PISA-Katastrophe nicht gespart wird, stimmen Munz & Ruppenthal nicht in das verbandspolitisch organisierte Gezeter der Schulmeister ein, sondern tun das, was sie gelernt haben und was ihre Aufgabe ist:
sie unterrichten!
Und bringen durch ihre "aberwitzige" Vorführung des "Ensembles der Geschädigten" die schulische Situation viel deutlicher zum Ausdruck, als es kabarettistische verbrämte Gewerkschaftsparolen gegen " die da oben 'je könnte.
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Munz & Ruppenthal reden nicht drüber, sie machen es.
Und das unter erschwerten Bedingungen:
Fast keine Klasse unter 150 SchülerInnen, viel zu kleine und meist schlecht ausgestattete Klassenzimmer, dazu abends nach 20 Uhr
und immer am Wochenende!
Ulrich Munz, zweifacher Preisträger des internationalen Kabarettwettbewerbs "Stuttgarter Besen 2000", dessen "komödiantisches Talent und erstaunliche pantomimische Begabung" auch schon vom
Südwestfernsehen entdeckt wurde und das "von der ersten bis zur letzten Minute mitreißt" hat sich mit Martin Ruppenthal einen "neuen Stern am Kabaretthimmel" ins Boot geholt und zusammen "ist
dieses Duo nahezu unschlagbar." (Südkurier).
Und engagierte Pädagogik zahlt sich aus:
Denn wo verlangen Schüler schon Zugaben?
Das schaffen nur "Die Lehrer", Munz & Ruppenthal,
mit ihrem zeitgemäßen, zweistündigen, durch geistreiche Songs äußerst abwechslungsreichen Unterricht. |
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Menschenrechte in der Schule
Einladung zur Konzertlesung
mit Urs Fiechtner & Sergio Vesely „Geschichten aus dem Niemandsland“
Kurzgeschichten in abwechslungsreichen literarischen Formen über Themen rund um die Rechte und die Würde des Menschen in unserer Zeit. Die Texte beruhen auf Tatsachen.
Themen: Menschenrechte, Menschenwürde, Flucht und Asyl, Opfer und Täter, Identität und Integrität des Einzelnen in politischen und sozialen Konflikten.
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Dienstag, den 23. März 2010, 11.30-13.00 Uhr, Aula, Eintritt € 1,00, für Klassen 11-13 |
WAS SIND UND WIE FUNKTIONIEREN KONZERTLESUNGEN? |
Der Begriff Konzertlesung wurde 1977 von Urs M. Fiechtner und Sergio Vesely geprägt. Damals ein Kunstwort, das zu den seltsamsten Missverständnissen führte - so rückte Radio Bremen einmal mit der Übertragungstechnik für ein komplettes Symphonieorchester an - wird der Begriff heute von fast allen Autoren und Musikern verwendet, die eine enge Verbindung zwischen Literatur und Musik anstreben.
In der Version von Fiechtner & Vesely sind Konzertlesungen weder traditionelle Dichterlesungen mit Musik noch einfache Collagen aus Texten und Liedern. Angelegt als Zyklen, die thematisch einem Roten Faden folgen, erzählen sie durchgehende Geschichten, die aus einer symbiotischen Verbindung zwischen
Lyrik und Liedern, Prosa und Musik entstehen.
Die von Fiechtner gelesenen Texte werden von Vesely mit der Gitarre eher kommentiert als begleitet und gehen in vertonte Gedichte über, die Vesely mal in deutscher, mal in spanischer Sprache singt. Die Verwendung zweier Sprachen ist die äußere Erscheinung einer tiefer gehenden Verbindung zweier Kulturkreise, deren Ausdrucksformen hier ebenso zusammen fließen wie Literatur und Musik.
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Bei alledem leben Konzertlesungen von der freien Improvisation. Fiechtner und Vesely suchen den lebendigen, immer wieder neuen Dialog auf der Bühne. Feststehende, bis ins Detail wiederholbare Programme lehnen sie ebenso ab wie Proben oder Einstudierungen. Die Wahl des Themas oder Buches, das die Konzertlesung bestimmen soll, überlassen Sie dem Veranstalter und stellen meist erst kurz vor dem Auftritt die Texte und Lieder des Abends zusammen. Auf diese Art gelingt es ihnen, dem Sog der Routine zu entgehen und jede einzelne Konzertlesung eine neue, eigene Geschichte erzählen zu lassen.
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Wichtig : Bitte melden Sie die interessierten Klassen in der Bibliothek an und geben Sie das Eintrittsgeld im voraus gesammelt ab. Klären Sie bitte auch die Unterrichtsbefreiung mit der Schulleitung und den betroffenen Kollegen ab. |
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Urs M. Fiechtner
Urs M. Fiechtner, geboren 1955 in Bonn, gehört zu den wenigen Schriftstellern seiner Generation, die sich von Anfang an - also ohne den Umweg über einen „Brotberuf“ - der Literatur verschrieben haben. Er wuchs in Chile heran, spielte dort auf Kindergeburtstagen Sackhüpfen mit Offizieren, die später zu Kommandeuren von Folterzentren avancieren sollten und legte sich im Alter von sieben Jahren darauf fest, später „entweder Schrift-steller oder Indianer zu werden“. Das mit dem Indianer hat nicht geklappt.
Zurück in der Bundesrepublik,
flog er in kurzen Abständen von mehreren Schulen - erst wegen seiner Abneigung gegen rechtsradikale Lehrer, zuletzt wegen einer wachsenden Abneigung gegen die Schule an sich – machte seinen Zivildienst, gründete 1976 die interkulturelle autorengruppe79 und gab mit 21 Jahren sein erstes Buch heraus: eine Lyrikanthologie über Freiheit und Zivilcourage, die zu seiner eigenen Überraschung sofort ein Erfolg wurde. |
Seitdem sind zahlreiche Lyrik- und Prosabände erschienen, viele davon in Zusammenarbeit mit Sergio Vesely oder anderen Mitarbeitern der Autorengruppe.
Fiechtners Veröffentlichungen zeigen ein in Formen und Themen weit gefächertes Spektrum, das gleichermaßen eine sehr vielseitige Lyrik wie Prosa umfasst und bis hin zu Interpretationen indianischer Überlieferungen, historischen Erzählungen, dokumentarischen Skizzen, Satiren, Übersetzungen, Jugendbüchern oder Literatur- & Musik-Aufnahmen reicht.
Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt er auf die Lyrik und auf den variantenreichen Umgang mit Formen der Kurzprosa, schreibt jedoch auch viele Jugendbücher, von denen schon sein erstes („Annas Geschichte“) viele Literaturpreise erhielt, in mehrere Sprachen übersetzt wurde und mittlerweile als Klassiker gilt - obwohl er, wie er sagt „eigentlich nicht weiß, was ein Jugendbuch ist...“
Vielleicht werden sie gerade deshalb von Jugendlichen ebenso gerne gelesen wie von Erwachsenen.
Fiechtner kann bei seiner Arbeit auf zwei Sprachen und zwei Kulturkreise zurückgreifen. Der stilistische Reichtum lateinamerikanischer Poesie steht ihm ebenso zur Verfügung wie die präzisen Gestaltungsmittel der deutschsprachigen Literatur, er bleibt weder den Grenzen der einen noch der anderen Sprache verhaftet und hat damit zu einem unverkennbar eigenen Stil gefunden, der Bilderkraft und Präzision miteinander vereint (Jean Améry über Fiechtner: „Hier wird das Wort selbst Ereignis, und zwar nicht nur als Wort, sondern als einbrechendes Geschehen.“).
Ebenso interessant wie der literarische Brückenschlag zwischen Formen und Kulturen ist für Fiechtner die Verbindung von Literatur und Musik.
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So entstand in der Zusammenarbeit mit Sergio Vesely die Konzertlesung als symbiotische Einheit aus Lyrik und Lied, Prosa und Musik, aus dem gesungenen wie dem gesprochenen Wort.
Sie ist heute, nach ungezählten Auftritten überall im deutschsprachigen Raum, zu einem festen, längst auch von anderen Künstlern übernommenem Begriff geworden.
Fiechtners Konzertlesungen und Autorenlesungen brachten ihm den Ruf eines herausragenden Vorlesers ein, der „das oft bestätigte Vorurteil widerlegt, dass man Dichter nicht ihre eigenen Werke lesen lassen soll.“ (WAZ).
Nicht wenige seiner Lesungen finden inzwischen in Schulen statt, da manche Texte und Bücher vielerorts Eingang in den Unterricht gefunden haben (- einen anständigen Schulabschluß hat er aber trotzdem noch nicht...).
Viele seiner Bücher - auch die Jugendbücher – beruhen auf Dokumentarmaterial aus aller Welt und befassen sich mit zeitgeschichtlichen Themen, die ihn nicht allein als Schriftsteller, sondern schon seit seiner Schülerzeit als ehrenamtlichen Mitarbeiter von Menschenrechtsorganisationen beschäftigen.
Die Freiheit, das Recht, die Würde, die Identität und Integrität des Menschen - das sind seine Themen, über die er in vielgestaltigen Formen und weit jenseits von Larmoyanz oder Bitterkeit immer wieder geschrieben hat und immer wieder schreiben wird. |
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Seine ersten Lieder, Gedichte und Zeichnungen entstanden während der fast zweijährigen Haft in verschiedenen Konzentrationslagern, Verhörzentren und Gefängnissen der Militärdiktatur.
1976 wird er aus Chile verbannt und erhält Asyl in der Bundesrepublik, deren Staatsbürgerschaft er zehn Jahre später annehmen wird. Schon kurz nach seiner Ankunft veröffentlichte er seine ersten Gedichte in deutscher Sprache in der ersten von Urs M. Fiechtner herausgegebenen Anthologie der interkulturellen autorengruppe79. Vesely und Fiechtner arbeiten seitdem eng zusammen; viele ihrer Bücher wurden aus einander ergänzenden Texten beider Autoren zusammengestellt oder - ungewöhnlich in der Belletristik - gemeinsam geschrieben. Eine besonders interessante Folge dieser Zusammenarbeit ist die von beiden entwickelte Konzertlesung, in der sie mit unspektakulären, auf das Wesentliche reduzierten Mitteln Musik und Literatur zu einer Einheit verbinden und mit der sie als ungewöhnlich erfolgreiches (und ungewöhnlich beständiges) literarisch-musikalisches Duo bekannt wurden.
Seit Ende der siebziger Jahre sind bisher 20 Langspielplatten und CDs erschienen, die Vesely teils als Solist, teils gemeinsam mit befreundeten Musikern aufgenommen hat und die eine überraschend große Bandbreite musikalischer Stilrichtungen wiederspiegeln, die in die Kategorie des „Lateinamerikanischen Exilkünstlers“ ebenso wenig passen wollen wie in die des „Deutschen Liedermachers“ - als Komponist, Gitarrist und Sänger ist Vesely eine Kategorie für sich... |
Unter seinen Platten finden sich eine sehr sorgfältig ausgestattete Edition seiner in der Gefangenschaft geschriebenen Lieder („Docu-mento“) ebenso wie drei deutschsprachig besungene MCs mit höchst skurrilen Kinderliedern („Lieder nicht nur für Kinder“ / „Bei Dir zuhause“ / „Lieder so wie das Leben“) und eine Auswahl von Kinderliedern auf CD („Lieder für Klein und Groß“), oder eine Reihe von CDs mit vertonten Gedichten Deutscher Klassiker wie Heine, Brecht. Mörike, Goethe und anderen
(„Alles Goethe, oder was ?!“),
oder sein gesungenes Bekenntnis zur schwäbischen Leitkultur mit Gedichten bekannter und unbekannter südlicher Dichter „Schwabenserenade eines Hinterweltlers“, oder eine Hommage an die Bürgerliche Revolution von 1848 mit vertonter Lyrik des Vormärz („Schlafe, mein Deutschland“), oder CDs mit in Liedform gebrachten Gedichten von Fiechtner („Notizen vor Tagesanbruch“ / „Der Dichter“) oder ein nach Art der Konzertlesung kombiniertes Literatur-&-Musik-Album (Benefiz-CD für amnesty international „Künstler für Menschenrechte I“).
Sergio Vesely ist ein ausgesprochenes Multitalent.
Er gilt als brillanter Gitarrist und Sänger, wurde als Komponist ebenso rasch bekannt wie als Autor, ist als Grafiker, Maler und Objektkünstler in Ausstellungen zu sehen, arbeitet hier und dort bei Film und Fernsehen, Theater und Rundfunk mit,
stattet Gedichtbände von Fiechtner und anderen Autoren mit Illustrationen aus,
macht Konzerte und Kinderkonzerte
und Konzertlesungen und Workshops,
streitet mit Deutschlehrern über das Wesen
der Poesie -
und hat mit allem, was er anfaßt, sofort Erfolg.
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Sergio Vesely
Sergio Vesely wurde 1952 als Enkel böhmischer Einwanderer in Santiago de Chile geboren. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er als Achtjähriger mit Tiroler Melodien auf dem Akkordeon, das er jedoch schon bald gegen eine Gitarre austauschte, um chilenische Volkslieder zu singen.
Mit 16 legte er die Gitarre vorläufig beiseite, machte einen Abstecher zum Schwimmsport und gewann mehrere nationale Meisterschaften.
Mit 18 mischte er sich in die Politik ein, begann zu studieren und wurde wenige Monate nach der gewaltsamen Machtübernahme des Militärs unter Pinochet aus politischen Gründen verhaftet.
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Verein der Freunde und Förderer der Gewerblichen Schule Backnang e.V.
und Bibliothek im Beruflichen Schulzentrum Backnang
DEIN Theater
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Großer Mann, was tun?
Ein Schiller-Programm
zum 250. Geburtstag des Dichters
mit Stefan Österle
Regie: Friedrich Beyer,
Ton: Katharina Reich,
Film: Katja Ritter
Donnerstag, den 22.10.2009, 20.00 Uhr
Gewerbliche Schule Backnang
Berufliches Schulzentrum Backnang
Heininger Weg 43, Aula
Abendkasse: 9,00 €/5,00 €
Reservierung über Bibliothek
Tel. 07191/896220 möglich
Einlass: 19.30 Uhr |
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Ergänzt durch musikalische Einspielungen
sowie Bild- und Filmsequenzen
erzählt Stefan Österle von der Unsterblichkeit des Autors
und seiner Wirkung im heutigen Alltag.
Nach der Pause präsentiert er vier Balladen:
Der Ring des Polykrates, Das verschleierte Bild zu Sais, Die Bürgschaft und Das Lied von der Glocke. |
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Autorenlesungen
rund um den „Frederick-Tag“
12.10.2009-23.10.2009
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Que Du Luu:
„Totalschaden“
Dienstag, 13.10.09, 9.40-11.15 Uhr,
Bibliothek
geeignet für die Oberstufe
Dienstag, 13.10.09, 11.30-13.00 Uhr,
Bibliothek
geeignet für die Oberstufe
Kooperationsveranstaltung mit der Robert-Bosch-Stiftung e.V. |
Que Du Luu, geboren 1973 in Cholon/Vietnam, chinesischer Abstammung, lebt seit 1976 in Deutschland. Sie studierte Germanistik und Philosophie und veröffentlichte bislang Erzählungen in verschiedenen Anthologien. ›Totalschaden‹ ist ihr erster Roman. Sie wurde mit diversen kleineren Preisen ausgezeichnet und erhielt im Februar den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2007. Ohne falsche Sentimentalität, lakonisch und mit viel Situationskomik erzählt Que Du Luu von seelischen Traumata. Patrick ist zehn, als sein Vater stirbt, weil die Mutter ihm auf einer Landstraße plötzlich ins Lenkrad griff: Sie sah ihr Idol Albert Einstein auf der Straße stehen. Die Mutter wird in die Psychiatrie eingewiesen. Dem heranwachsenden Patrick gelingt es, seine Mutter ebenso aus seinem Leben auszublenden wie Einstein. Doch eines Tages stößt er bei seiner Nachbarin auf jenes Poster, das den Physiker mit herausgestreckter Zunge zeigt. Und rastet aus.
»Die Annäherung von Sohn und Mutter ist herzerweichend, das Buch voll von bester Tragikomik und absolut empfehlenswert.«
stadtpark – Das Oldenburger Kulturmagazin, April 2009
Wichtig: Bitte melden Sie die interessierten Klassen in der Bibliothek an und klären Sie die Unterrichtsbefreiung mit der Schulleitung und den betroffenen Kollegen ab. |
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Autorenlesungen
rund um den „Frederick-Tag“
12.10.2009-23.10.2009
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Tobias Borke
und
Philip Scheibel
„Hiphop- Kultur und
Geschichte des Rap“
Werkstattgespräch
mit Performance
Mittwoch, 14.10.09,
11.30-13.00 Uhr, Aula
geeignet für die Mittel- und Oberstufe
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Tobias Borke, MC und PoetrySlamer, geboren 1982 in Deutschland, kam über seine Liebe zum Hiphop zum PoetrySlam. Seit 2000 ist er aktives Mitglied der jungen deutschen PoertySlam-Szene. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des u20-Slam-Stuttgart e.V. und den Organisatoren des German International Poetry Slams 2004. Selbst nimmt er regelmäßig an regionalen und überregionalen Slam-Wettbewerben teil. Seit 2001 gibt er sein Können in Rap-Workshops in Schulen, Jugend- und Kultureinrichtungen weiter. 2004 gründete er gemeinsam mit Philip Scheibel bqubik. Ihre Bühnenshows zeichnen sich durch minimalen Technikeinsatz aus. Zudem ist alles improvisiert, Philip Scheibel beatboxt, dass die Zuschauer es nicht fassen können und Borke rapt, was der Zuschauer will. Tobias Borke lebt in Stuttgart.
Philip Scheibel aka Pheel, Beatboxer, geboren 1991 in Deutschland, begann im Alter von 13 Jahren mit dem Beatboxen. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er auf Poerty-Slam-Wettbewerben. 2004 gründete er gemeinsam mit Tobias Borke bqubik. Ihre Bühnenshows zeichnen sich durch minimalen Technikeinsatz aus. Zudem ist alles improvisiert, Borke rapt, was der Zuschauer will, Philip Scheibel beatboxt, dass die Zuschauer es nicht fassen können. Nebenbei tritt der Künstler auf Jazz-, Hiphop und Elektro-Konzerten und -Live-Sets in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland auf. Philip Scheibel aka Pheel lebt in Stuttgart.
Wichtig: Bitte melden Sie die interessierten Klassen in der Bibliothek an und klären Sie die Unterrichtsbefreiung mit der Schulleitung und den betroffenen Kollegen ab. |
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Autorenlesungen
rund um den „Frederick-Tag"
12.10.2009-23.10.2009 |
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Katrin Stehle :
„Mit Kindern selbst Geschichten erfinden“ Werkstattgespräch
Montag, 19.10.09, 11.30-13.00 Uhr, Aula
geeignet für sozial-pädagogische Klassen
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Katrin Stehle ist 1972 geboren. Mit fünf Jahren wollte sie Seiltänzerin werden, um durch die Welt ziehen und Abenteuer erleben zu können. Da dies aber leider nicht machbar war, erfand und erlebte sie mit ihren drei jüngeren Schwestern erst mal Spielgeschichten und lass sich durch eine Menge Bücher. Ihre Umwelt war davon überzeugt, dass ein “anständiger Beruf” notwendig wäre, weshalb sie erst mal Sozialpädagogik in München studierte. Dabei gab sie jedoch fast das ganze Geld, das für Fachbücher bestimmt war, für Romane aus und las sich durch die Prosaabteilung der Stadtbibliothek. Beim Verfassen ihrer Diplomarbeit mahnte sie ihre Tutorin immer wieder, sie solle wissenschaftlicher schreiben. Weil sie das Fabulieren aber nicht lassen konnte, wagte sie sich fast zeitgleich an ihren ersten Jugendroman (”Jule Windsbraut”), für den sie 1989 mit dem Stipendium für Kinder-/Jugendliteratur der Stadt München ausgezeichnet wurde. Ihr Interesse daran Neues kennen zu lernen führte sie im Anschluss zum Spielwerk-Theater, wo sie neben Schauspielerfahrungen auch viele Anregungen zum Theatergeschichtenerfinden erhielt. 1999 trat sie den “Klinik-Clowns” bei, besuchte die Clownschule und gründete ihren eigenen Kindermitmachzirkus nach Vorbild des modernen Circus, bei dem Geschichten im Mittelpunkt der Aufführung stehen. Mittlerweile hat sie vier weitere Romane veröffentlicht, an mehreren Orten gelebt und 2001 den bayerischen Literaturförderpreis erhalten. Seit 2004 lebt sie als freie Autorin und Geschichtenerfinderin in Berlin.
Bibliographie
1999 Jule Windsbraut, Jugendroman, Ellermann Verlag, Frühjahr 2005 als TB bei Arena 2000 Tims Briefe, Jugendroman, Ellermann Verlag
2001 Erbsensommer, Kinderroman, Ellermann Verlag, Herbst 2004 als TB bei Arena
2002 Südwärts, Jugendroman, Ellermann Verlag
2007 Zwischen Traum und Morgen, Jugendroman, dtv-junior
2009 Die Stille danach, Jugendroman, Gabriel/Thienemann Verlag
Wichtig: Bitte melden Sie die interessierten Klassen in der Bibliothek an und klären Sie die Unterrichtsbefreiung mit der Schulleitung und den betroffenen Kollegen ab.
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Autorenlesungen
rund um den „Frederick-Tag“
12.10.2009-23.10.2009 |
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Dein Theater: „Großer Mann, was tun“
Ein Schillerprogramm mit Stefan Österle
Donnerstag, 22.10.09, 11.30-13.00 Uhr, Aula,
Eintritt 4,00 €.
geeignet für die Oberstufe |
Großer Mann, was tun?
Ein Schiller-Programm zum 250. Geburtstag des Dichters mit Stefan Österle
Regie: Friedrich Beyer Ton: Katharina Reich Film: Katja Ritter
Schillerkragen, Schillerschule, Schillerlocke, Schillerstube, Schillerwein, Schillerstadt, Schillerstraße, Schillerplatz, Schillerdenkmal, Schillerwochen, Schillerballaden, der große Schiller, der bedeutende Schiller, der blöde Schiller, der arme Schiller, ach dieser Schiller, hör mir bloß auf mit Schiller, Goethe und Schiller, Schiller und Beethoven, was hat uns Schiller denn heute noch zu sagen? Was denken Zeitgenossen bei Schiller? Europahymne – Schillerstraße Sat 1 – Marbach – Schule – Theater? Wieso wurde Schillers Schreibtisch im KZ Buchenwald nachgebaut? Warum bleibt Schiller lebendig? Stefan Österle vermittelt in dieser szenischen Vorstellung den singulären Klassiker mit seinen mustergültigen Aussagen zur Lebenswirklichkeit. Realität und Idealität bestimmen den geistigen Standort Schillers. Mit Herz, Mut, Liebe zu Freiheit und Gerechtigkeit redet er leidenschaftlich der Verbesserung das Wort. Seine Phantasie und sein Gemüt können auch im 21. Jahrhundert noch Herz und Verstand berühren. Ergänzt durch musikalische Einspielungen sowie Bild- und Filmsequenzen erzählt Stefan Österle von der Unsterblichkeit des Autors und seiner Wirkung im heutigen Alltag. Nach der Pause präsentiert er vier Balladen: Der Ring des Polykrates, Das verschleierte Bild zu Sais, Die Bürgschaft und Das Lied von der Glocke.
Wichtig: Bitte melden Sie die interessierten Klassen in der Bibliothek an und geben Sie die Eintrittsgelder im voraus gesammelt ab. Klären Sie bitte auch die Unterrichtsbefreiung mit der Schulleitung und den betroffenen Kollegen ab. |
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„Ich habe die Welt gesehen! “ – Mit 19 Jahren allein durch 14 Länder |
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Marina Hülssiep brach 2008 nach erfolgreichem Abitur am Wirtschaftsgymnasium (jetzt Eduard-Breuninger-Schule) auf,
um die Welt zu entdecken.
Ihre Reise führte sie durch Südamerika, Neuseeland, Australien und Südostasien.
Alles begann in Rio de Janeiro, von da aus durchquerte sie Südamerika von Süd nach Nord, wobei Machu Picchu und der Lago Titicaca, der höchste See der Welt natürlich nicht fehlen durften.
Nach einem Praktikum in einem Kindergarten in Ecuador und einem Abstecher zu der Osterinsel ging es nach Neuseeland. Dort arbeitete sie mehrere Wochen in den Weinbergen sowie auf einigen Farmen bevor es nach Australien ging.
Unvergessen bleibt dort der zweiwöchige Aufenthalt auf einer 43.000 Hektar großen Schaffarm mitten im Outback bei Temperaturen bis zu 46 Grad Celsius.
In Südostasien tauchte die junge Frau nochmals in eine völlig andere Welt. Besonders begeisterten sie Vietnam und Kambodscha, wo die Menschen trotz ihrer traurigen Vergangenheit überaus freundlich und lebensfroh sind. Nach 328 Tagen gibt es viele Eindrücke, die es zu verarbeiten gilt. In liebevoller Erinnerung bleiben die zahlreichen Familien, die sie aufgenommen haben und die Freundschaften, die sie geschlossen hat. |
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Hinterlegt mit Bildern berichtet Marina Hülssiep von ihren Eindrücken am Dienstag, den 21. Juli, um 19.30 Uhr
in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Backnang.
Der Eintritt ist frei, Spenden für ein Hilfsprojekt in Kambodscha sind willkommen.
... zum Pressebericht

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| Veranstaltungsankündigung |
Der Verein der Freunde und Förderer der Gewerblichen Schule Backnang e.V. mit der Bibliothek im Beruflichen Schulzentrum und die Buchhandlung Schwanen Bücher & Bytes veranstalten am Donnerstag, den 05.02.2009 um 19.30 Uhr in der Aula/ Festsaal des Beruflichen Schulzentrums eine Autorenlesung mit Prof. em. Dr.-Ing. Siegfried Wendt.
In einer Mischung aus Vortrag und Lesung präsentiert der Universitätsprofessor sein Sachbuch „Was Sokrates nicht wissen konnte – Eine Bildungsreise zu den Grundlagen unserer technischen Zivilisation.“ Eine Schülerveranstaltung findet am gleichen Tag
am Vormittag von 9.45 Uhr bis 11.15 Uhr statt.
Sokrates lässt sich Technik erklären Es war zweifellos ein interessanter Einfall anzunehmen, der griechische Philosoph Sokrates würde heute, also rund 2 400 Jahre nach seinem Tod, wieder ins Leben zurück kehren und jemanden suchen, der ihm die Grundlagen unserer technischen Welt erklären kann. Denn schließlich würde er zuerst einmal alles um sich herum als Zauberei erleben – die elektrische Beleuchtung, das Telefon, das Fernsehen und all die vielen anderen technischen Geräte und Systeme, die für uns längst selbstverständlich geworden sind.
In seinem Buch „Was Sokrates nicht wissen konnte“ hat der Autor Siegfried Wendt aufgeschrieben, wie er den fragenden Philosophen zu den Erkenntnissen hinführen würde, auf denen unsere heutige Technik beruht. Das Buch ist in drei Kapitelgruppen gegliedert: I. Mathematisch-logische Erkenntnisse; II. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse; III. Ingenieurwissenschaftliche Erkenntnisse.
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Der ehemalige langjährige Forschungsvorstand der Siemens AG, Prof. Dr. Claus Weyrich, hat über das Buch gesagt:
„Sokrates hätte sicher seine helle Freude an dieser faszinierenden Beschreibung unserer naturwissenschaftlich-technischen Welt
aus der Feder eines philosophiebegeisterten Ingenieurs.“ Und Dr. h.c. Klaus Tschira, einer der Gründer der Softwarefirma SAP, urteilte: „Es ist dem Autor tatsächlich gelungen, selbst die schwierigsten Erkenntnisse so darzustellen, dass man nicht nur alles versteht, sondern beim Lesen auch noch seinen Spaß hat.“ Die Lockerheit, mit der das Buch geschrieben ist, äußert sich unter anderem schon in den Kapitelüberschriften, die beispielsweise lauten „Was eine Zahl sieht, wenn sie in den Spiegel schaut“
oder „Wie Albert Einstein den gesunden Menschenverstand außer Kraft setzte“.
Siegfried Wendt hat an der Technischen Hochschule Karlsruhe im Bereich Technik der Informationsverarbeitung studiert
und sein Studium 1968 mit dem Titel eines Dr.-Ing. abgeschlossen. Danach lehrte er jeweils drei Jahre an der State University of New York in Buffalo, USA, und an der Universität Hamburg. 1975 kam er als Professor an die Universität Kaiserlautern. Im Jahre 1998 wurde er von Hasso Plattner, einem der Gründer der Softwarefirma SAP, gebeten, in Potsdam ein Institut für Softwareingenieurwesen aufzubauen, das Plattner aus seinem privaten Vermögen zu finanzieren beschlossen hatte.
Wendt nahm sich dieser Aufgabe an und wirkte bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2005 an der heute
unter dem Namen Hasso-Plattner-Institut (HPI) bekannten Einrichtung. Was seine Motivation angeht, die ihn trieb, dieses Buch zu schreiben, sieht sich Wendt als Jünger seines Doktorvaters Karl Steinbuch, der im Jahre 1968 ein Buch
mit dem Titel „Falsch programmiert“ herausbrachte.
Darin regte sich Steinbuch darüber auf, dass man in Deutschland durchaus als gebildet gelten kann, obwohl man von Mathematik, Naturwissenschaft und Technik keine Ahnung hat. Wendt sagt, dass man sich darüber auch heute noch aufregen müsse. Als Entschuldigung dieses Bildungsdefizits könne man höchstens akzeptieren, dass es bisher kein Buch gab, worin diese Themengebiete als eine Art Bildungskanon so umfassend und verständlich dargestellt werden, dass das Lesen dieses Buches schon ausreichen würde, das beklagte Bildungsdefizit weitgehend abzubauen. Diesen Bedarf habe er nun mit seinem Buch gedeckt.
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7. Backnanger Kinder- und Jugendliteraturwoche (LiteraTour) vom 21. - 28.11.2008 |
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Bereits 1988 wurde die Idee einer Kinder- und Jugendliteraturwoche für Backnang geboren, um auf der Ebene einer Stadt im Rahmen der Leseförderung das Thema Lesen mit allen seinen Komponenten in den Mittelpunkt zu rücken – lange vor PISA.
Seit 1990 wird die Backnanger LiteraTour alle drei Jahre als Kinder- und Jugendbuchwoche der Backnanger Schulen und der Stadt Backnang
durchgeführt.
Es ist gelungen, alle Einrichtungen, Institutionen und Gremien, die sich mit Büchern oder mit dem Thema Lesen befassen, zusammenzuführen und in die Veranstaltungsreihe einzubinden:
• alle 16 Backnanger Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen, Gymnasien,
Kreisberufsschulzentrum und Freie Waldorfschule
• Stadt Backnang
• Backnanger Buchhandlungen
• Stadtbücherei
• Gesamtelternbeirat
Die Backnanger LiteraTour wendet sich an alle rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der Backnanger Schulen aller Schularten sowie an die Öffentlichkeit der Stadt Backnang.
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Die Ziele der Backnanger
LiteraTour:
• möglichst alle Schüler
unmittelbar an verschiedenen Angeboten und Aktivitäten zu beteiligen und in sehr
vielfältigen Kontakt mit Literatur
bringen
• Freude am Lesen, am Umgang mit Literatur wecken
• die direkte Begegnung mit Autoren ermöglichen
(Lesungen/Werkstattge-
spräche),
dies ist ein zentrales Ziel
• zu Eigenproduktionen Anregungen geben (im Sinne
der Selbständigkeit)
• Auswahlhilfen für altersge-
rechte Literatur geben (Eltern
und Schüler)
• Einblicke in die Entstehung
eines Buches geben
• Impulse für den Ausbau von Büchereien an den Schulen
geben
• die Zusammenarbeit von Schulen, Einrichtungen und Institutionen zu fördern
• einen Beitrag zum Backnanger Kulturleben leisten |
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Bei jeder Backnanger LiteraTour der vergangenen 15 Jahre übernahm eine Schriftstellerin bzw. ein Schriftsteller die Patenschaft:
• Backnanger LiteraTour 1990: Willi Fährmann
• Backnanger LiteraTour 1993: Manfred Mai
• Backnanger LiteraTour 1996: Klaus Kordon
• Backnanger LiteraTour 1999: Federica de
Cesco
• Backnanger LiteraTour 2002: Elisabeth Zöller
• Backnanger LiteraTour 2005: Mirjam Pressler
Für das Jahr 2008 konnte die Schriftstellerin Ulrike Schweikert für diese
Patenschaft gewonnen werden. Die Schirmherrschaft hat immer der Oberbürgermeister der Stadt Backnang.
Die ehrenamtliche Gesamtleitung liegt in den Händen von:
Ulrich Schielke (Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in der Taus) und
Herbert Nonnenmacher (Kaufmännische Schule).
Die Vorbereitung wird darüber hinaus durch ein ebenfalls ehrenamtlich
arbeitendes Vorbereitungsteam übernommen, in dem alle Schulen und
Einrichtungen vertreten sind.
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Die Inhalte der Backnanger
LiteraTour:
• LiteraTour-Fest
• ca. 80 Autorenlesungen mit Werkstattgesprächen für ca.
180 bis 200 Klassen in den Schulen für alle Altersstufen
• mehrere Abendveranstaltungen mit Schriftsteller/innen
• ca. 20 Theaterveranstaltungen im Traumzeit-Theater, im Backnanger Bürgerhaus, in der Stadtbücherei und in den Schulen, aber auch für die
Öffentlichkeit,
• ca. 20 Theaterworkshops in
den Schulen, Präsentation
• Projekte an Schulen mit dem Ziel, Literatur handlungsorientiert
durch Schüler in verschiedenster Weise umsetzen zu lassen
• Wettbewerbe,
Schülerwettbewerbe im gestalterischen Bereich
• LiteraTourQuiz
• Darüber hinaus sind weitere schulinterne Angebote möglich
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Weitere Einzelangebote:
• Matinée mit Klaus Kordon
• Vortragsabend mit der Patenautorin
Ulrike Schweikert
• Lehrerfortbildung mit Elisabeth Zöller
• Abend mit Wladimir Kaminer
• LiteraTour-Wanderung durch die Stadt
Backnang
• weitere Angebote sind in Vorbereitung
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Diavortrag: |
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Der Verein der Freunde und Förderer der Gewerblichen Schule Backnang
e.V. und Bibliothek im Beruflichen Schulzentrum Backnang präsentiert:
"Von den Galapagos-Inseln
über die Anden nach Rio"
Diavortrag von Dr. Martin Leitze und Falk Müller-Gmelin
am Donnerstag, den 10. April 2008
um 19.30 Uhr im Festsaal (Erweiterungsbau),
Einlass ab 19.00 Uhr.
Eintritt: Erwachsene 4.- €, Schüler frei
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Die
Galapagos-Inseln sind weltberühmt geworden durch Charles Darwin, der
dort zu seinen wesentlichen Erkenntnissen über die Evolution von Tieren
und Pflanzen gelangte.
Ecuador und Peru sind nicht weniger
interessant durch das kulturhistorische Erbe der Inkas.
Ein
Besuch von Buenos Aires, die großartigen Wasserfälle von
Iguacu und Rio
de Janeiro mit Christus-Statue und Zuckerhut sind weitere Höhepunkte des
Diavortrages. |
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Karte mit
freundlicher Genehmigung für diese Seite von der Firma Welt-Atlas (http://www.welt-atlas.de),
der Leguan
von
David Hettich
(www.abenteuer-ozean.de),
mit freundlicher
Genehmigung für diese Seite von
www.leguan.reisen.de . |
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